Fruchtbare Tage der Frau

Fruchtbare Tage der Frau

von Administrator am 22. Februar 2010

Der Zeitraum in dem die Wahrscheinlichkeit zur erfolgreichen Befruchtung der Eizelle am größten ist, wird als fruchtbare Tage der Frau bezeichnet. Verschiedene körperliche Indikatoren sowie die Kenntnis der Dauer des eigenen Zyklus tragen dazu bei, fruchtbare Tage der Frau zu erkennen.

So weist eine erhöhte Basaltemperatur sowie ein vermehrt flüssiger Zervikalschleim darauf hin, dass der Eisprung erfolgt ist. Nach dem Eisprung, auch Ovulation genannt, kann die Eizelle maximal 24 Stunden lang überleben und somit befruchtet werden.

Veränderungen hinsichtlich Temperatur und in der Substanz des eigenen Zervikalschleim kann man jedoch erst nach einer, über einen längeren Zeitraum anhaltenden Beobachtung des eigenen Körpers sowie der entsprechenden akribischen Dokumentation dieser Daten, als zusätzliche Informationsquelle nutzen. Um fruchtbare Tage der Frau berechnen zu können, sind zu dem der erste Tag der letzten Regelblutung, sowie der erste Tag der folgenden Regelblutung als wichtige Eckdaten von Bedeutung. Ermittelt man über einen gewissen Zeitraum damit immer den gleichen Wert (je nach Frau zwischen 28 und 31Tagen), kennt man die Länge des eigenen Zyklus.

Der eigentliche Eisprung (Ovulation)

Allgemein gesehen beginnt der Zyklus einer Frau also mit dem ersten Tag der Regelblutung. Der Körper stößt dabei die alte Schleimhaut des vorangegangen Zyklus wieder ab. Zudem wird gleichzeitig die Produktion des Hormons angeregt, welches verschiedene Follikel mit enthaltenen Eizellen zum Wachstum bringt. Weiterhin beginnt der Körper Östrogen zu bilden. Der erhöhte Östrogenspiegel im Körper sorgt zum einen für den erneuten Aufbau der Gebärmutterschleimhaut, zum anderem wird der Zevikalschleim dünnflüssiger und durchgängiger. Die Aufnahme der Spermien sowie deren Fortbewegung werden dadurch positiv beeinflusst. Spermien können im Körper der Frau zwischen 3 – 5 Tagen überleben und der Eizelle entgegen schwimmen. Nimmt der Östrogenspiegel weiter zu, führt die zunächst zu einem massiven Anstieg des luteinisierenden Hormons und damit zur Reifung der Eizelle im Follikel. Ist dies ausgereift wird sie ausgestoßen. Dieser Vorgang ist der eigentliche Eisprung und wird auch als Ovulation bezeichnet.

Einsprung und die fruchtbarsten Tage einer Frau

Einige Frauen spüren während des Eisprungs einen kurzen, unangenehmen Schmerz. Die meisten merken dies jedoch gar nicht. Nach dem Eisprung begibt sich das Ei auf seinen Weg durch den Eileiter in die Gebärmutter. Hat der sexuelle Kontakt bereits vor dem Eisprung stattgefunden, ist nun die Chance einer erfolgreichen Befruchtung der Eizelle am größten. Man ist auf dem Höhepunkt der fruchtbaren Tage der Frau. Unmittelbar nach den ausscheiden der Eizelle  wandelt sich der verbleibende Follikel in den Gelbkörper um und beginnt das Hormon Progesteron zu bilden. Dieses trägt dazu bei, dass die Gebärmutterschleimhaut intensiv auf das Eintreffen einer möglicherweise befruchteten Eizelle vorbereitet wird. Sieben Tage nach einer Befruchtung erfolgt dann die Einnistung und die Schwangerschaft nimmt ihren Lauf. Erfolgt keine Befruchtung, sterben Follikel und Eizelle ab und werden im Körper zersetzt. Die Gebärmutterschleimhaut wird abgestoßen und der Zyklus beginnt von vorn.

In der Regel findet der Eisprung etwa 14 Tage vor der nächsten Regelblutung statt. Fruchtbare Tage der Frau errechnen sich also aus der Differenz von der Gesamtdauer des Zyklus und diesen vierzehn Tagen. Die ein bis zwei Tage vor und ein Tag nach dem Eisprung werden zu den fruchtbaren Tagen hinzu gerechnet. So ergibt sich ein Fruchtbarkeitsfenster von circa vier Tagen. Die Kenntnis dieses Fensters verwenden  die meisten Frauen dafür, um die Chance auf das erfolgreiche Eintreten einer Schwangerschaft zu erhöhen.

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