Schwangerschaftsstreifen

von Administrator am 10. März 2010

Schwangerschaftsstreifen

Schwangerschaftsstreifen

Dehnt sich die Haut an Brüsten, Bauch, Hüften, Po und Oberschenkeln schnell aus, werden bei vielen Frauen die ungeliebten Schwangerschaftsstreifen außen auf der Haut sichtbar. Zunächst bläulich-rot und später silbrig-weiß. Ganz vereinfacht sind Schwangerschaftsstreifen mit äußerlichen Platzwunden vergleichbar. Jedoch entstehen diese nicht durch einen Sturz oder einen Schlag, sondern durch die Überdehnung der Haut. Lässt die Überdehnung nach verheilen die entstandenen Wunden und es entstehen Narben. Aus diesem Grunde verschwinden einmal entstandene Schwangerschaftsstreifen niemals wieder vollständig.

Die zunächst rosa oder blau/rote Färbung entsteht, wenn durch die entstandenen Wunden die Blutgefäße hindurch schimmern. Schwangerschaftsstreifen bilden sich bei jedweder Überdehnung der Haut, also nicht nur in der Schwangerschaft, sondern auch bei schnellem Wachstum, rascher Gewichtszunahme oder massivem Muskelaufbau in kurzer Zeit. Die Ausprägung der Schwangerschaftsstreifen ist individuell verschieden. Eine genetische Bindegewebsschwäche, verschiedene Erkrankungen oder hormonelle Veränderungen, wie in der Schwangerschaft, begünstigen die Entstehung von Schwangerschaftsstreifen (lat. Striae gravidarum). Die Streifen stellen zwar keinerlei Risiko für die Gesundheit dar, dennoch leiden sehr viele Frauen aus ästhetischen Gründen unter ihnen.

Rechtzeitig Vorbeugen ist die beste Medizin gegen Schwangerschaftsstreifen

Um diese Belastung einzuschränken sollte man, besonders in der Schwangerschaft, so früh wie möglich beginnen vorbeugende Maßnahmen zu ergreifen. Dabei sollte man immer bedenken, dass derzeit keine Möglichkeit besteht, auch keine von Seiten der Medizin, Schwangerschaftsstreifen vollständig zu verhindern oder vollständig zu entfernen. Von medizinischer Seite her können lediglich sehr starke, unebene Narben dahingehend behandelt werden, dass das Hautbild wieder ebenmäßiger wird. Bei Bedarf kann ein Facharzt über verschiedene Verfahren, wie Lasern oder Fruchtsäureanwendungen, Auskunft erteilen. Um Schwangerschaftsstreifen vorzubeugen gibt es verschiedene Ansatzpunkte. Zum einen eine gesunde, ausgewogene Ernährung, reich an Proteinen, Zink und den Vitaminen A, C und E sowie viel Flüssigkeit. Der tägliche Bedarf von mindestens zwei bis drei Litern, sollte besonders in der Schwangerschaft um einen weiteren Liter aufgestockt werden. Dies wirkt sich nicht nur positiv auf das Hautbild auf, sondern auch auf den Körper allgemein.

Was bei Schwangerschaftsstreifen noch zu beachten ist

Weiterhin ist es sehr wichtig die Durchblutung der Haut zu fördern. Zum Beispiel durch sportliche Aktivität, Wechselduschen oder Massagen. Besonders die Zupfmassage wird im Schwangerschaftsverlauf sehr häufig empfohlen. Dabei wird nach einander immer wieder ein Stückchen Haut zwischen die Finger genommen, leicht angehoben und hin und her gerollt. Abschließend ist die regelmäßige, tägliche Pflege der Haut sehr wichtig. Damit ein Pflegeprodukt die Elastizität der Haut sinnvoll beeinflussen kann, sind natürliche Inhaltsstoffe sehr wichtig. Produkte auf Mineralölbasis (Paraffinöl) hingegen können vom Körper nicht verarbeitet werden. Die meisten Pflegeprodukte gegen Schwangerschaftsstreifen basieren daher zum Beispiel auf Weizenkeimöl, Mandelöl, Jojobaöl oder auch Traubenkernöl. Damit die Kollagenbildung der Haut positiv beeinflusst werden kann, sollte man zudem besonders fetthaltige Produkte verwenden. Immer wieder besonders beliebt sind Körperöle. Diese können leicht aufgetragen und in die Haut einmassiert werden. Für welches Produkt sich eine Frau schließlich entscheiden wird, hängt ganz von ihren persönlichen Vorlieben ab.

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