
Das Zahnen beim Säugling ist auf einer Seite ein sehr freudiges Ereignis der Entwicklung, auf der anderen Seite jedoch wird ein Zahn immer mit vielen Beschwerden begleitet. Der Zahn sucht sich nun den Zeitpunkt, an dem er durchbricht und dies ist in den meisten Fällen sehr schmerzhaft. Da der kleine Körper des Babys während des Zahnens geschwächt ist, beziehungsweise die Abwehrkräfte nicht sehr stark sind, kann es während des Zahnens zu einem grippalen Infekt kommen. Daher kann es sein, dass Babys als Begleiterscheinung Fieber haben. In der Zeit des Zahnens sind die Babys oftmals gereizt, weinen sehr viel oder sind oft auch in der Nacht sehr unruhig. Ebenfalls kommt noch hinzu, dass die Babys vermehrt zu sabbern beginnen, beziehungsweise der Speichelfluss während dem Zahnen erhöht ist. Das Zahnfleisch ist entzündet und das Baby beginnt oft auf irgendwelchen Gegenständen herum zu beißen um den Schmerz zu lindern.
Ab wann zahnt ein Säugling
Ein Säugling zahnt im Durchschnitt im 6ten Lebensmonat. Es gibt aber auch viele Fälle, bei denen die Schneidezähne schon mit 4 Monaten kommen und bei einigen Babys ist es auch schon vorgekommen, dass diese ihren ersten Zahn erst nach dem ersten Geburtstag bekommen haben. Man braucht sich also keine Sorgen machen wenn sich die Babys unterschiedlich entwickeln, beziehungsweise zahnen. Als erstes dringt dabei der erste Schneidezahn hervor. Viele wissen gar nicht, dass Baby ihre Zähne bei der Geburt schon haben. Alle 20 Milchzähne sind schon vollständig vorhanden und sind nur im Kiefer fest verkeilt. In ganz seltenen Fällen kann es auch sein, dass ein Baby schon bei oder kurz nach der Geburt einen Zahn hat.
Kinderarzt aufsuchen
Den Kinderarzt muss man in den meisten Fällen nicht aufsuchen, außer das Baby bekommt bis zum 18. Lebensmonat keinen Zahn. Sollte dies der Fall sein so sollte man einen Kinderarzt aufsuchen und auch in weiterer Folge einen Zahnarzt, zu dem man dann aber meist sowie überwiesen wird.



