Baby und Kind richtig fotografieren

von Administrator am 23. Dezember 2011

Tipps wie man Baby und Kind richtig fotografieren soll

Jeder, der schon einmal versucht hat sein Baby oder Kind richtig zu fotografieren, weiß, dass es gar nicht so einfach ist, diese bezaubernden Wesen in die richtige Pose zu rücken. Klar ist jedenfalls, dass Eltern am liebsten Ihren eigenen Nachwuchs fotografieren, und das mit gutem Recht. Babys und Kinder sind umwerfende Models woraus einzigartige, tolle Bilder entstehen können, wenn man es richtig macht. Im Zeitalter der digitalen Fotografie entscheiden sich nur noch sehr wenige Eltern dafür zu einem Profi zu marschieren um dort einen satten Preis dafür hinzulegen, um hinterher ein paar schöner Abzüge vom eigenen Sonnenschein zu bekommen. Denn eigentlich kommt es gar nicht so sehr auf die Kamera an, sondern vielmehr darauf wie man an die Sache herangeht. Jeder der selbst Kinder hat weiß, wie spannend es ist, gerade die ersten Lebensjahre mit der Kamera zu verfolgen, schließlich ändern sich die Kleinen von Tag zu Tag und überraschen Mama und Papa jeden Tag aufs Neue mit vielen spannenden Einfällen. Da die Zeit ohnehin wie im Flug verrinnt, möchte man die Kamera am liebsten gar nicht mehr aus der Hand legen um so viele Momente wie möglich festhalten zu können. Der Haken an der Geschichte ist, dass die Bildergebnisse manchmal so gar nicht den Vorstellungen der stolzen Eltern entspricht…

Baby- und Kinderfotos leicht gemacht

Damit Sie zukünftig nicht Freunde, Bekannte und Verwandte mit überlichteten Fotos behelligen, oder Ihr kleiner Star auf der großen Couch im Wohnzimmer völlig untergeht, gibt es eine Reihe von einfach anwendbaren Tipps, die dann doch noch das gewünschte Resultat versprechen:

  • Raumtemperatur und Sicherheit sind sehr wichtige Faktoren, vor allem bei der Babyfotografie. Damit sich das Kleine wohlfühlt sollte eine warme, angenehme Raumtemperatur herrschen und keinesfalls darf es während des Shootings eine Möglichkeit zum Herunterfallen oder Verletzen geben. Denn Sicherheit geht vor!
  • Gehen Sie nah genug an Ihren kleinen Star heran, sodass Ihre Kamera nicht in den digitalen Zoombereich kommt – die Fotos werden mit dem optischen Zoom definitiv besser. Denken Sie auch daran, dass das Kind nicht immer in die Kamera schauen muss um es richtig fotografieren zu können, auch Ausschnitte und Teile des Gesichts oder der kleinen Händchen können tolle Bilder ergeben.
  • Vertrauen Sie auf die kleinen Szenen des Alltags, es muss nicht immer ein einfarbiger Hintergrund sein und das Kleine muss auch nicht immer in Pose gebracht werden, oftmals kommt es auf die winzigen Momente, die den Alltag so sehr bereichern an. Warum nicht mal das glückliche Lächeln Ihres Babys fotografieren, wenn es beim Wickeln eine Weile nackt strampeln darf?
  • Gestalten Sie beim Fotografieren den Hintergrund harmonisch um die Zartheit des kleinen Wesens hervorzuheben, diese geht nämlich bei einem zu unruhigen Hintergrund verloren. Natürliche Pastellfarben eignen sich hierfür besonders gut.
  • Nehmen Sie sich zum richtigen Fotografieren von Baby und Kind Zeit und verzichten Sie auf zu viele Zuschauer – das lenkt die Kleinen zu sehr ab und bringt Unruhe ins Konzept.
  • Achten Sie auch auf ein helles Umfeld, sodass Sie das natürliche Tageslicht positiv für die Fotografie nutzen können – künstliches Licht verfälscht oftmals die Farben, sofern Sie keine Profi-Foto-Lampen besitzen. Starke Hell-Dunkel-Kontraste führen leicht zu Fehlbelichtungen.
  • Ohne Blitz geht’s auch, denn vor allem in den Innenräumen kann das Blitzen problematisch sein. Wenn Sie Ihr Kind voll anblitzen, kommt dabei selten ein schönes Bild heraus. Gelangt das Licht voll in die Augen Ihres Kleinen, sehen diese auf dem Foto knallrot aus. Außerdem ist es gerade für Babys und kleine Kinder sehr unangenehm, wenn Ihnen das Blitzlicht ins Gesicht leuchtet.
  • Der absolut wichtigste Faktor für das richtige Fotografieren von Baby und Kind ist Geduld. Denn auf Wunsch und Kommando das tollste Bild zu ergattern klappt so gut wie nie. Und erst recht bei älteren Kindern nicht, da diese garantiert herumzappeln sobald sie wissen, dass sie fotografiert werden. Lassen Sie sich und den Kleinen deshalb genügend Zeit – denn irgendwann kommt der Moment und dann gilt es schnell auf den Auslöser zu drücken, und das am besten gleich mehrmals.

Viele professionelle Fotografen raten ohnehin dazu die kleinen Stars nicht „posen“ zu lassen, denn immerhin möchte man vor allem mit Baby- und Kinderfotos die Natürlichkeit und Unbeschwertheit der Kleinen einfangen. Die schönsten Aufnahmen ergeben sich ganz von alleine, und völlig ohne Posen.

Nachbearbeitung und Co von Baby- und Kinderfotos

Wenn Sie Ihre Bilder mit einer Digitalkamera fotografiert haben, wird der nächste Weg zu Ihrem Computer sein, um sich die Bilder in etwas größerem Format ansehen zu können. Wenn das Bild zu hell oder zu dunkel ist, oder die Augen vielleicht doch das eine oder andere Mal rot sind, dann lässt sich das mit vielen kostenlosen Programmen aus dem Netz problemlos nachbearbeiten. Auch schwarz-weiß Bilder oder sepia Bilder lassen sich daraus ganz einfach zaubern, wenn man sich ein bisschen mit einem Bildbearbeitungsprogramm etwas auseinandersetzt. Und wenn man das Bild dann erst einmal fertig hat wird es entweder gedruckt oder von einem Anbieter entwickelt, was in der heutigen Zeit sicherlich die günstigere Lösung ist. Was jetzt noch fehlt für das perfekte Bild, ist ein dazu passender, schöner Bilderrahmen, der das Foto von Baby und Kind noch zusätzlich aufpeppt. Bilderrahmen gibt es ab knapp 2 Euro in Bauhäusern, Buchhandlungen oder Bürobedarfsläden.

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