Tipps um das Baby richtig abzusichern

von Administrator am 20. Januar 2012

Tipps wie Eltern ihr Baby finanziell richtig absichern können

Die Geburt eines Babys ist für die Eltern und auch die restliche Familie immer ein ganz besonderes Ereignis, welches große Veränderungen mit sich bringt. Danach beginnt eine Zeit, in der die Kleinen besondere Zuwendung und auch eine entsprechende Versorgung benötigen. Neben der Befriedigung der Grundbedürfnisse sollte man jedoch auch auf eine finanzielle Absicherung achten. Dazu gehören passende Versicherungen genauso wie der Aufbau einer kleinen finanziellen Reserve für die Ausbildung oder den Führerschein. Aus diesem Grund sollen nun die wichtigsten Versicherungspolicen sowie einige Anlagemöglichkeiten aufgezeigt werden, mit der man sein Baby entsprechend absichern kann.

Die Krankenversicherung gehört zum Pflichtprogramm

Natürlich benötigt jedes neugeborene Kind eine Krankenversicherung, jedoch stellt dies auch kein sonderlich großes Problem dar. Gerade bei gesetzlichen Krankenkassen sind die Kleinen direkt in der Familienversicherung abgesichert. Dies bringt keine Extrakosten für die Eltern mit sich und stellt somit eine sehr günstige und effiziente Lösung dar. In der privaten Krankenversicherung muss man hingegen einen speziellen Zusatztarif für die Kinder wählen, was jedoch ebenfalls nicht allzu teuer ist. Dafür erhält man in der PKV normalerweise auch ein breiteres Leistungsspektrum in Bezug auf Kieferorthopädie und die ambulante Behandlung, welches ebenfalls nicht zu verachten ist.

Mit einer Unfall- oder Kinder-Invaliditätsversicherung zusätzlich vorsorgen

Sollten die Kinder in ihren jungen Jahren einen schweren Unfall oder eine Krankheit erleiden, kommt dafür zunächst die Krankenversicherung auf. Bei bleibenden Schäden sieht dies jedoch anders aus, denn eine Krankenkasse übernimmt keine dauerhafte Versorgungsfunktion. Aus diesem Grund ist es wichtig, eine private Unfallversicherung oder sogar eine Invaliditätspolice für das Baby abzuschließen. Zwar gibt es auch eine gesetzliche Absicherung bei Unfällen in der Schule, im Kindergarten oder der Universität, jedoch ist diese örtlich sehr beschränkt und damit als lückenhaft einzustufen. Der Unterschied zwischen den beiden möglichen Versicherungspolicen liegt darin, dass eine Kinder-Invaliditätsversicherung auch dann zahlt, wenn die Invalidität durch eine Krankheit verursacht wurde. Dies kommt im Übrigen wesentlich häufiger vor als eine dauerhafte Behinderung durch Unfälle. Ein weiterer Vorteil der Invaliditätspolice besteht darin, dass sie später bequem in eine Berufsunfähigkeitsversicherung umgewandelt werden kann. Oftmals sorgt diese Form der Absicherung jedoch auch für höhere Kosten.

Die Haftpflicht sollte nicht vergessen werden

Eine weitere wichtige Versicherung, die man nicht vergessen sollte, stellt die Privathaftpflicht für die Babys dar. Gerade kleine Kinder sind oftmals sehr lebhaft und dabei kann es passieren, dass sie unabsichtlich Dinge beschädigen, die anderen Menschen gehören. Für die Schäden haftet man als Elternteil in vollem Umfang. Aus diesem Grund stellt heute eigentlich fast jede Haftpflichtpolice die Möglichkeit zur Verfügung, die Kinder im Rahmen einer Familienversicherung mit einzubeziehen. Sollten die Kleinen dann einen Schaden verursachen, wird dieser von der Versicherung übernommen und man braucht keine hohen Kosten zu fürchten. Die Prämien für eine Kinder-Haftpflicht liegen dabei nur geringfügig höher als bei einer normalen Privathaftpflichtversicherung, so dass sich ein solcher Schritt in jedem Fall lohnt.

Eltern sollten eine Risiko-Lebensversicherung abschließen

Neben den oben genannten Vorschlägen sollte man sich auch Gedanken um eine Risiko-Lebensversicherung machen. Dabei wird eine bestimmte Versicherungssumme vereinbart, die die Versicherungsgesellschaft an den Ehepartner und die Kinder ausschüttet, wenn der Hauptverdiener verstirbt. Auf diese Weise sichert man seinen Nachwuchs also auch für den Fall ab, dass man sich nicht mehr selbst darum kümmern kann. Auch wenn viele Menschen an einen solchen Fall nicht denken möchten, ist es trotzdem sehr wichtig, eine entsprechende Police in Anspruch zu nehmen. Die Kosten halten sich normalerweise in Grenzen und lassen sich somit auch bei geringerem Einkommen sehr gut schultern.

Für die Ausbildung oder den Führerschein der Kinder vorsorgen

Gerade in der heutigen Zeit wird es auch immer wichtiger, die Ausbildung und den Führerschein der Kinder zu finanzieren. Mit einer Ausbildungsversicherung lässt sich dies zwar durchaus gewährleisten, jedoch verbergen sich dahinter in vielen Fällen Kapitallebensversicherungen, die nicht selten hohe Gebühren mit sich bringen. Aus diesem Grund lohnt es sich häufig, lieber selbst den Kapitalaufbau für die Kinder in die Hand zu nehmen. Dazu stehen verschiedene Anlageprodukte zur Verfügung, die jeweils spezielle Vor- und Nachteile mit sich bringen.

Das Sparbuch ist heute nicht mehr zeitgemäß

Während man früher für Babys in der Familie oder den eigenen Nachwuchs ein Sparbuch eingerichtet hat, um etwas Kapital aufzubauen, ist diese Anlageform heute nicht mehr zeitgemäß. So stellt sich das Tagesgeldkonto als noch flexibler dar und bietet die gleiche Sicherheit. Darüber hinaus liegen die Tagesgeld Zinsen im Normalfall deutlich höher als auf einem Sparbuch, was die Geldanlage lohnender macht. Innerhalb von 18 Jahren kann sich dabei eine große Summe ansammeln und man erhält zudem auch recht lukrative Zinsgewinne.

Neben einem Tagesgeldkonto können auch Sparpläne sinnvoll sein

Das Tagesgeldkonto stellt eine flexible Geldquelle für den Nachwuchs dar, wenn er das 18. Lebensjahr abschließt. Darüber hinaus kann es jedoch auch sinnvoll sein, einen Sparplan mit einer regelmäßigen monatlichen Einzahlung in Anspruch zu nehmen. Auf diesem Weg lässt sich nämlich häufig eine noch höhere Verzinsung nutzen, um den Kindern später zusätzliches Kapital zur Verfügung stellen zu können. Ein Sparplan bringt dabei die gleiche Sicherheit mit sich wie ein Tagesgeldkonto, denn beide Anlageformen unterliegen der gesetzlichen Einlagensicherung. Somit erhält man bei einer Bankinsolvenz bis zu 100.000 Euro zurück und viele Banken in Deutschland stellen darüber hinaus sogar noch höhere Absicherungen bereit.

Fazit

Schaut man sich die Möglichkeiten zur finanziellen Absicherung von Babys einmal genauer an, so lässt sich schnell erkennen, dass sie sehr vielfältig sind. Dabei kann man auf verschiedene Versicherungspolicen zurückgreifen, von denen einige einfach essenziell sind. So sollte man keinesfalls auf eine Haftpflicht- oder eine Unfallversicherung für den Nachwuchs verzichten. Dabei handelt es sich nämlich um die Absicherung von Risiken, die man nicht kontrollieren kann und die mitunter weitreichende Folgen haben. Darüber hinaus ist es sinnvoll, etwas Kapital für die Kinder aufzubauen, denn als junge Erwachsene werden sie finanzielle Mittel für den Führerschein oder die eigene Studienzeit benötigen. Mit diesen Maßnahmen kann man letztlich also dafür sorgen, dass die eigenen Kinder behütet aufwachsen und einen optimalen Start ins eigenständige Leben erhalten. Genau das wünschen sich schließlich alle Eltern schon bei der Geburt ihres Babys.

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